Brustvergrößerung Eigenfett

Brustvergrößerung Eigenfett

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett stellt eine mittlerweile recht häufig durchgeführte Alternative zur klassischen Brustvergrößerung mit Implantaten dar. Dieses Verfahren ist besonders für Patientinnen geeignet, die eine Korrektur des Brustvolumens und auch der Brustform anstreben, dabei aber auf Fremdkörper wie Silikonimplantate verzichten wollen. Bei der Brustkorrektur mit Eigenfett gilt es einige Dinge zu beachten, die in einem ausführlichen Beratungsgespräch erörtert werden.

Für wen ist die Brustvergrößerung mit Eigenfett geeignet?

Eine Brustvergrößerung mit Eigenfett ist gut für Patientinnen geeignet, die eine moderate Vergrößerung oder Veränderung der Brustform wünschen. Mit dieser Methode lassen sich auch leichte Asymmetrien ausgleichen oder ein Volumenverlust nach der Stillzeit oder einer Gewichtsreduktion korrigieren. Der Volumenaufbau der Brust mit Eigenfett ist auch für Patientinnen geeignet, die Probleme mit Implantaten haben oder hatten.

Die Methode mit Eigenfett ist nicht geeignet, um eine Brustvergrößerung von mehr als einer Körbchengröße in einer Operation zu erzielen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist das Vorhandensein ausreichender Fettdepots als Spenderbereiche. Idealerweise liegt sowohl der Wunsch nach einer Korrektur von übermäßigen Fettgewebsansammlungen mittels Fettabsaugung, als auch der Wunsch einer Brustvergrößerung mit Eigenfett gleichzeitig vor.

Ablauf einer Brustvergrößerung mit Eigenfett:

Vor dem operativen Eingriff werden alle notwendigen Details, auch zur Nachbehandlung ausführlich geklärt. In Absprache mit der Patientin werden die Entnahmestellen festgelegt, mögliche Risiken und Komplikationen sowie zu erzielende Ergebnisse besprochen.

Die Operation zur Brustvergrößerung mit Eigenfett

Der operative Eingriff selbst besteht im Wesentlichen aus zwei Schritten, der Fettabsaugung und der anschließenden Brustvergrößerung. Dazwischen erfolgt die schonende Aufbereitung des gewonnenen Eigenfettes in einem geschlossenen System.

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett kann sowohl ambulant als auch im Rahmen eines kurzzeitigen stationären Aufenthaltes durchgeführt werden. Eine Vollnarkose ist in der Regel nicht notwendig. Je nach Umfang der Operation kann diese in Lokalanästhesie (Tumeszenz-Lokalanästhesie) oder zusätzlich im Dämmerschlaf stattfinden.

Wissenswertes zur Brustvergrößerung mit Eigenfett

Wie bei allen operativen Eingriffen gibt es auch hier mögliche Risiken und Komplikationen. Um diese möglichst gering zu halten, sollte die Brustvergrößerung mittels Eigenfett-Transfer von einem möglichst erfahrenen Operateur durchgeführt werden.

Bei bestätigtem Brustkrebs in der Familienanamnese sollte von dieser Methode unter Umständen Abstand genommen werden.
Für eine Brustvergrößerung von einer Körbchengröße sind in der Regel zwei Eingriffe mittels Eigenfett-Transfer notwendig. Das endgültige Ergebnis nach einer Operation ist erst nach Monaten ersichtlich, da ein Teil des eingebrachten Eigenfettes vom Körper wieder abgebaut wird. Die zur Brustvergrößerung erfolgreich eingeheilten Fettzellen unterliegen den natürlichen Veränderungen wie alle anderen Fettzellen auch.

Der Wesentliche Vorteil der Eigenfettbehandlung ist, dass zur Brustvergrößerung ausschließlich eigenes Gewebe verwendet wird, der Eingriff kann hervorragend mit einer geplanten Fettabsaugung in anderen Körperbereichen kombiniert werden.

Kosten einer Brustvergrößerung mittels Eigenfett-Transfer

Bei der Brustvergrößerung mittels Eigenfett sollten Sie mit Kosten ab 3.500 Euro (Eigenfettentnahme am Ober- oder Unterbauch) rechnen. Hinzu kommen Kosten für die notwendige Kompressionswäsche sowie evtl. für Anästhesie und Klinikaufenthalt.

Müssen mehrere Areale für die Eigenfettgewinnung angegangen werden, so erhöht sich auch die Operationszeit und damit die Kosten. Der genaue Kostenrahmen wird im Vorfeld eingehend besprochen und festgelegt.
Eine Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen ist in seltenen Ausnahmefällen und im Rahmen von Einzelfallentscheidungen zu diskutieren.

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Kurzinfo
Dauer der Behandlung

2-3h

Betäubungsart

Örtliche Betäubung (Tumeszenzanästhesie), Dämmerschlaf (ggf. Allgemeinnarkose)

Aufenthalt

Ambulant oder 1-2 Tage stationär

Nachsorge

Gesellschaftsfähig nach 1-2 Wochen
Arbeitsfähig nach 1-2 Wochen
Kompressionswäsche für 4-6 Wochen
Sport nach 3-4 Wochen

Kosten

ab 3.500,- Euro
plus evtl. Nebenkosten wie Dämmerschlaf
im Wesentlichen abhängig von
Anzahl der abzusaugenden Areale, OP-Dauer

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Ihre Vorteile:
  • Minimalinvasiver Eingriff
  • Kein Fremdkörper
  • Mindestens zwei ausführliche Beratungsgespräche
  • Erfahrener Operateur
  • Kostentransparenz mit festem Kostenrahmen
  • Intensive Nachbehandlung nach Wunsch
  • Fester Ansprechpartner
  • Professionelle Betreuung ambulant u. stationär