Das Fadenlifting ist ein innovatives Verfahren zur Straffung der Haut, dass hauptsächlich im Gesicht und am Hals angewendet wird. Gut zu behandelnde Areale sind beginnende Nasolabial – und Marionettenfalten, Wangen, Augenbrauen, erschlaffte Kinnpartien und auch Halskonturen.
Durch das Fadenlifting werden die Konturen verbessert und Hautstrukturen gefestigt. Das Fadenlifting erfolgt mithilfe spezieller Fäden, die aus Polymilchsäure bestehen und wegen ihrer guten Verträglichkeit schon seit Jahren in der Chirurgie verwendet werden. Zu Behandlungsbeginn wird die Zugrichtung der Fäden festgelegt und eingezeichnet. Um das abgesunkene Gewebe anzuheben und zu repositionieren, werden die Fäden mit Spezialnadeln unter die Haut gelegt und gespannt.
Die Fäden lösen sich innerhalb von 2 bis 3 Jahren auf. Jedoch wird durch das Positionieren der Fäden die Körpereigene Kollagenproduktion in diesen Arealen angeregt, so dass auch nach Auflösung der Fäden die Haut für eine bestimmte Zeitspanne straff bleibt. Gleich nach der Behandlung ist ein Liftingeffekt sichtbar.
Das Fadenlifting eignet sich für Patienten die keine Operation vornehmen lassen wollen oder bei denen ein Facelift noch nicht indiziert ist.
Informationen zum Fadenlifting
ca. 1 Stunde
Örtliche Betäubung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose
Ambulant, 1 Tag stationär
- Gesellschaftsfähig: nach ca. 7 Tagen (evtl. Schwellungen, Hämatome)
- Arbeitsfähig: nach ca. 2 Tagen
- Sport: nach ca. 6 Wochen
- Sonnenbad, Sauna nach 2-3 Monaten
Je nach Anzahl der Fäden und Aufwand